Kinder Portemonaie

Erste Schweizer Taschengeld-Studie.

Kinder kommen schon sehr früh mit Geld und Konsum in Berührung. Als Empfänger von Taschengeld oder Geldgeschenken, aber auch als Zielgruppe von Werbung. Das bestätigen die Ergebnisse der «Schweizer Taschengeld-Studie: Wie Kinder den Umgang mit Geld lernen».

Das Taschengeld ist ein lehrreiches Übungsfeld für den Umgang mit Geld und eigenen Konsumwünschen. Kinder haben die Möglichkeit, innerhalb gewisser Spielregeln Verantwortung zu übernehmen und selber Entscheidungen zu treffen. Zu den Erfahrungen die Taschengeld ermöglicht gehört auch, dass nicht alle Wünsche sofort erfüllt werden können, sondern manchmal aufgeschoben werden müssen. Die Fähigkeit warten zu können ist ein entscheidender Faktor im erfolgreichen Umgang mit Geld.

Die Eltern sehen sich in der Erziehung zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Geld als zentraler Player. Nebst dem Einfluss der Eltern leistet auch die Schule einen wichtigen Beitrag: Die Kinder erhalten dort Gelegenheit, ihren Umgang mit Geld und Konsum sowie ihre Wertvorstellungen mit anderen Kindern zu vergleichen.

Die Taschengeld-Studie gibt Pro Juventute wichtige Hinweise für die Weiterentwicklung der Angebote für Kinder, Jugendliche, Eltern und Schulen zum Thema Umgang mit Geld und Konsum. Wird das Sackgeld an Bedingungen geknüpft? Wird Sackgeldentzug als Strafe eingesetzt? Wie viel Taschengeld bekommen die Kinder in der Schweiz überhaupt? Mit diesen und weiteren Themen liefert die Studie Eindrücke über die aktuelle Erziehung rund um das Thema Taschengeld bei Familien mit Kindern von 5-14 Jahren in der Schweiz. Die Studie wurde im Auftrag von Credit Suisse in Zusammenarbeit mit Pro Juventute im Frühling 2017 erhoben. Über 14‘000 Personen nahmen daran teil.

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